Dr. Rainer Wild Stiftung

Die Dr. Rainer Wild-Stiftung ist eine der führenden Wissensplattformen für den interdisziplinären, wissenschaftlichen Austausch zum Thema "Gesundheit durch Ernährung".

Gesunde Ernährung als Lebensprinzip

Der Unternehmer und Wissenschaftler Prof. Dr. Rainer Wild hat sich aufgrund seiner Ausbildung und seiner beruflichen Tätigkeiten sein Leben lang mit dem Thema Ernährung beschäftigt. 1991 gründete er die nach ihm benannte Stiftung mit dem Willen, eine ausgewogene und gesunde Ernährung in der westlichen Gesellschaft zu fördern. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass viele Krankheiten auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind. Die Dr. Rainer Wild-Stiftung hat sich dabei bewusst für eine umfassende Bearbeitung des Themas Ernährung entschieden – das heißt für einen breiteren Zugang, als es üblich ist und für eine Zusammenführung von Denk- und Arbeitsweisen, die häufig getrennt sind. Denn nur so lässt sich die gesamte Tragweite gesunder Ernährung erfassen.

Um eine möglichst große Wirkung zu erzielen, richtet sich die Stiftung an Fachleute, Wissenschaftler und andere Multiplikatoren. Ihre Arbeit ist durch Wissenschaftlichkeit, Verantwortung und Souveränität geprägt.

Die Dr. Rainer Wild-Stiftung ist eine unabhängige, gemeinnützige und operativ tätige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie stellt sich dem öffentlichen Anliegen nach Transparenz und handelt nach den Grundsätzen guter Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Die Stiftung ist als Alleinerbin von Prof. Dr. Rainer Wild eingesetzt. Dadurch ist ihre langfristige Zukunft gesichert.

ZUR STIFTUNG

Gewinner des Ideenwettbewerbs „Esskultur und Nachhaltigkeit“ des Rats für Nachhaltige Entwicklung

Das ungewöhnliche Heidelberger Konsortium aus Dr. Rainer Wild-Stiftung, Benediktinerkloster Stift Neuburg, Stiftung für Fruchtmalerei und Skulptur und Brauerei zum Klosterhof GmbH bewarb sich mit einem gemeinsamen, innovativen und ganzheitlichen Konzept und erhielt den Zuschlag. Der von den Partnern – als Auftakt – geplante – Aktionstag eines „FOOD-VALUE-FESTIVAL“ am 07. Oktober 2018, dem Erntedankfest, wird vom RNE mit bis zu 50.000 Euro unterstützt.

ZUM IDEENWETTBEWERB

Aktuelle Veranstaltungen

Der Umsatz mit glutenfreien Lebensmitteln in Deutschland hat sich in den letzten 7 Jahren vervierfacht und liegt aktuell bei 174 Mio. € pro Jahr. In eher seltenen Fällen steckt hinter der Entscheidung für eine glutenfreie Ernährungsweise eine diagnostizierte Zöliakie. Die Prävalenz hierfür liegt in Deutschland jedoch bei immerhin ca. 1%.

Am 07. März 2018 verlieh die Dr. Rainer Wild-Stiftung zum 12. Mal den Dr. Rainer Wild-Preis. Preisträger waren die betrieblichen  Leiter Kurt Stümpfig von der Linde AG und Roberto Jülich von der Merck KGaA, sowie Prof. Margit Bölts, Leiterin des Referats Gemeinschaftsverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn. Entgegen nahmen sie die mit 15.000 € dotierte Auszeichnungen samt Urkunde und Silbermedaille aus der Hand des Stifters in der Humboldt-Universität. Gewürdigt wurden ihre vorbildliche Umsetzung einer gesunden, nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Gemeinschaftsverpflegung, die auch eine intensive Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten beinhaltet.

Neueste Erkenntnisse über weizenassoziierte Beschwerden und den zugrunde liegenden Erkrankungen im Rahmen des Vortrages von Professor Schuppen beim Life Science Dialogue am 19.04.2018 in Heidelberg.

Hanni Rützler, international bekannte Expertin für Ernährung, Ernährungstrends und Sensorik, wurde Ende 2017 in das Kuratorium der Dr. Rainer Wild-Stiftung, Stiftung für gesunde Ernährung, in Heidelberg berufen und hat nun ihre Arbeit im Gremium aufgenommen. Die Österreicherin hat sich insbesondere durch ihren interdisziplinären Ansatz einen Namen in der Lebensmittelwirtschaft gemacht.

Essbiografie - Annäherungen an die individuellen Ernährungsgewohnheiten

Globalisierung, Digitalisierung, Pluralisierung und Individualisierung sind Kennzeichen der heutigen Zeit. Das wirkt sich auch auf Biografien aus. Diese werden zunehmend flexibler und verlieren an Kontinuität - und die Essbiografie ist ein Teil davon. Was und wie Menschen essen, ist geprägt von ihrem sozialen Umfeld und vom Verlauf ihres Lebens.

ZUM BUCHTIPP