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NEU:
Jugend und Ernährung. Zwischen Fremd- und Selbstbestimmung

Cover HP Modul

Welche Rolle Essen für Jugendliche spielt und wie Jugendliche ihre eigene aber auch die allgemeine Esskultur gestalten, erfahren Sie im neuen Tagungsband [mehr]


Mission Ernährung. Wenn Gesundheit zum Diktat wird
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Gesundheit wird zum Lebensziel. Positiver Trend oder Gesundheitswahn? [mehr]


Was der Mensch essen darf

Cover was der mensch essen darf Modul

Der Sammelband befasst sich mit Aspekten von Moral, Ethik und Nachhaltigkeit in der Ernährung des 21. Jahrhunderts [mehr]


Life Science Dialogue Heidelberg

Kamingespräche zur Zukunft von Medizin, Gesundheit und Ernährung

LSDH1


Mit dem Life Science Dialogue Heidelberg führt die Dr. Rainer Wild-Stiftung seit 2010 Kamingespräche durch. Diese behandeln die Zukunft von Medizin, Gesundheit und Ernährung. Eine interdisziplinäre Runde namhafter Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert mit ganzheitlichem Blick aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen, deren Möglichkeiten und Risiken. 

 

krautwurstVorankündigung
Lebensmittelinhaltsstoffe – Signale für unsere chemischen Sinne und das Immunsystem
30. März 2017
Conference Center der Dr. Rainer Wild Holding
Mittelgewannweg 10, 69123 Heidelberg

Einladung zum Kamingespräch mit Priv. Doz. Dr. Dietmar Krautwurst
» Weitere Informationen und Anmeldung

 

hanni ruetzlerGeschmack der Zukunft Der Dänische Philosoph Søren Kierkegaard war der Überzeugung, dass das Leben in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden kann. Der Blick in die Zukunft kann sich daher lohnen. Die Frage nach der Zukunft der Ernährung ist eng verwoben mit der Frage nach dem Geschmack in der Zukunft. Welche Trends und Entwicklungen der Ernährung der Zukunft sind heute bereits erkennbar? Geht die Entwicklung in die richtige Richtung oder sollten die Weichen anders gestellt werden? Am 01.12.2016 begrüßten wir als Referentin Frau Magister Hanni Rützler, Expertin in Sachen Ernährung und Geschmack der Zukunft.
Interview mit Hanni Rützler auf Basis des 12. Kamingesprächs PDF

 

Prinzinger 2Wie tickt die Uhr des Lebens? Telomere - Gene - Lebensstil Altern ist ein komplexer Prozess, bei dem viele Faktoren zusammenspielen. Neben Theorien, die Altern als zufällige Folge schädlicher Ereignisse sehen, spielen auch genetisch programmierte Prozesse eine Rolle. Die genetische Veranlagung ist dabei aber nicht alles, wie der Biologe Prof. Dr. Roland Prinzinger, ehem. Universität Frankfurt, beim 11. Life Science Dialogue Heidelberg am 16. Februar 2016 erläuterte. Auch äußere Einflüsse wie Umwelt, Lebensgestaltung und Ernährung sind mit dafür verantwortlich, wie bzw. wie schnell wir altern. So deute vieles darauf hin, dass eine kalorienreduzierte Ernährung den Prozess verlangsamen kann. Chronischer Stress oder Übergewicht wirken sich dagegen negativ aus, da sie unter anderem im Verdacht stehen, die Verkürzung der Telomere und somit den Alterungsprozess zu beschleunigen.   

Mikrobiom und Darmbarriere. Ein Schlüssel zur Gesundheit? Der Darm mit seiner Bakterienvielfalt steht zunehmend im Fokus der Forschung, denn das Darmmikrobiom ist viel mehr als nur eine Hilfstruppe von Einzellern bei der Zerlegung von Nahrung. Für Wissenschaftler ist es eine Art „Superorgan“, das mit vielen Körperfunktionen in wechselseitiger Verbindung steht und möglicherweise nicht nur die Entstehung von Krankheiten, sondern auch das psychische Wohlbefinden erheblich beeinflusst. Beim 10. Life Science Dialogue Heidelberg am 5. Mai 2015 diskutierten wir mit Prof. Dr. Stephan Bischoff, Leiter des Instituts für Ernährungsmedizin und Prävention der Universität Hohenheim in Stuttgart, wie sich die Zusammensetzung und Funktion des Darmmikrobioms auf unsere Gesundheit und Psyche auswirkt und welche Rolle die Ernährung dabei spielt.

Wink-LSDH Homepage-HPLebensmittel und Arznei. Ist natürlich auch immer gesund? "Natürlich" steht hoch im Kurs: Immer mehr Menschen sammeln Wildkräuter, schwören auf Rohkost und "therapieren" sich mit pflanzlichen Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungen. Doch nicht alles was aus der Natur kommt, ist per se gesund: Pflanzen produzieren vielfältige Wirkstoffe und sind meist Heilmittel und Gift zugleich. Welche pharmakologische Wirkung pflanzliche Naturstoffe haben und ob die moderne Küche wirklich so gesund ist wie oft propagiert, diskutierten wir am 27. November 2014 gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Wink, Direktor am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg.


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Krebsprävention und Lebensstil – was Ernährung & Co. leisten können Schätzungen zufolge könnte rund die Hälfte der Krebserkrankungen durch Veränderungen im persönlichen Verhalten vermieden werden. Schon lange geht es dabei nicht mehr nur um den Konsum von Tabak, sondern auch um eine ausgewogene Ernährung und die positive Wirkung von Bewegung. Gemeinsam mit Prof. Dr. Cornelia Ulrich vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) diskutierten wir am 2. April 2014, welche Möglichkeiten es gibt, das Krebsrisiko zu senken, was davon bereits erwiesen ist und was noch ferne Zukunftsmusik. Dabei wurden Lebensstilfaktoren ebenso beleuchtet wie die spannende Frage der personalisierten Prävention und neue Möglichkeiten, wie die Prävention mit Entzündungshemmern.


FotoLebensmittel in der Vertrauenskrise
Das Thema Ernährung wird für die Verbraucher immer wichtiger. Entsprechend groß ist sein Bedürfnis nach Sicherheit und vertrauenswürdiger Information. Die Skandale der jüngsten Vergangenheit haben die Glaubwürdigkeit der Branche jedoch massiv erschüttert. Wie die Wege aus dieser Vertrauenskrise aussehen könnten, diskutierten wir am 27. November 2013 mit Christoph Minhoff, dem Hauptgeschäftsführer der beiden Spitzenverbände der Lebensmittel-wirtschaft BLL und BVE. Wichtig sei vor allem ein Mehr an Transparenz und offenem Dialog, gerade bei den stark diskutierten und kritisierten Themen wie der Lebensmittelkennzeichnung.

 

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Personalisierte Ernährung Utopie oder bald Realität?
Ernährungsempfehlungen sind sehr allgemein und berücksichtigen bisher kaum das Individuum. Das soll – so das hehre Ziel der personalisierten Ernährung – in Zukunft anders werden. Im Mittelpunkt steht dabei das komplexe Wechselspiel zwischen Genom und Ernährung, d.h. die Frage, wie die Gene den Ab- und Umbau unserer Nahrung determinieren und, auf der anderen Seite, wie der "Umweltfaktor" Nahrung auf unsere Gene einwirkt.  Es gibt bereits erste Ansätze, die Entwicklung neuer Lebensmittel auf das Genom hin auszurichten. Doch wie nah sind wir einer personalisierten Ernährung tatsächlich? Welche Chancen und Risiken birgt diese Entwicklung? Darüber sprachen wir am 25. April 2013 mit Prof. Dr. Hannelore Daniel von der Technischen Universität München.
Interview mit Prof. Dr. Hannelore Daniel auf Basis des Kamingesprächs PDF

 

Foto StorchDer Tod, ein Kunstgriff der Natur, das Leben zu erhalten
Vor über dreieinhalb Milliarden Jahren entstanden die ersten Organismen, die in einem immer umfangreicheren Lebensstrom die Erde besiedelten. Über 90 Prozent aller Organismen-Arten sind Schätzungen zufolge wieder verschwunden. Der Lebensstrom versiegte dennoch nicht, denn der programmierte, das heißt genetisch determinierte Tod von Individuen hat immer wieder Material für Nachkommen geschaffen – und das auf sehr unterschiedliche Art und Weise: Manche Vielzeller sterben programmiert nach einigen Tagen, andere erst nach zehn Jahrtausenden. Warum ist das so?  Und wo steht der moderne Mensch? Diesen Fragen ist der Zoologe Prof. Dr. Volker Storch (Centre for Organismal Studies Heidelberg) beim 5. Kamingespräch des Life Science Dialogue Heidelberg am 22. November 2012 nachgegangen. 
Rückschau zum fünften Kamingespräch "Der Tod - Ein Kunstgriff der Natur"PDF 

 

bild internetLipidomics Den Fetten auf der Spur
Ein erwachsener Mensch besteht aus zigtausend Milliarden Zellen, von denen jede einzelne, ähnlich einer Hülle, von Zellmembranen umgeben ist. Lange Zeit wurden die Lipide, aus denen diese Membranen bestehen, nur als unspektakulärer Grundstoff, als reine Strukturkomponente gesehen. Vieles deutet aber darauf hin, dass spezielle Lipide wesentliche Aufgaben für die Funktion der Zellen insgesamt und ihre Kommunikation untereinander haben. Beim vierten Kamingespräch am 19. April 2012 gab Prof. Dr. Kai Simons vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, Dresden einen Einblick in die faszinierende Welt der Zellen und ihrer Membranen. Er zeigte, welche Rolle Lipide für Gesundheit und Krankheit spielen und was es mit der Theorie sogenannter „Rafts" (Flöße) auf sich hat.
Rückschau zum vierten Kamingespräch "Lipidomics - Den Fetten auf der Spur" PDF



foto mattaj"Junkie Food" Kann Essen süchtig machen?
Der menschliche Körper ist abhängig von Nahrung - denn ohne Nahrung kein Überleben. Es gibt jedoch auch Hinweise auf Suchtwirkungen bestimmter Lebensmittel, die sich nicht mit diesem natürlichen Verlangen des Körpers nach Nahrung erklären lassen. Vor allem moderne, verarbeitet Lebensmittel stehen im Verdacht, ähnlich dem Rauchen oder anderen Drogen, süchtig zu machen. Beim dritten Kamingespräch 17. November 2011 gab Professor Iain Mattaj, Generaldirektor des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) Heidelberg, einen Einblick in die neurobiologischen und molekularen Grundlagen von Abhängigkeit und Sucht im Allgemeinen und das Suchtpotenzial bestimmter Lebensmittel im Besonderen. Deutlich wurde, dass das Umfeld eine entscheidende Rolle spielt. Es ist deshalb nicht nur wichtig, das "Was wir essen" im Blick zu haben, sondern auch das wann, wo, wie, warum und mit wem wir essen.
Rückschau zum dritten Kamingespräch "Junkie Food - Glücksgefühl oder Suchtgefahr?" PDF

 

wiestler homepageSchreckgespenst Krebs?
Das zweite Kamingespräch am 14. April 2011 stand unter dem Thema "Spitzenforschung gegen Krebs. Ein Blick hinter die Kulissen". Zu Gast war Prof. Dr. Otmar Wiestler, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Heidelberg - die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. In den letzten Jahren wurden viel Kraft und Geld in die Krebsforschung investiert. Die Formel gegen Krebs wird es auch in Zukunft nicht geben. Die Krebsforschung hat aber, so Wiestler, beachtliche Erfolge erzielen können: Die Überlebenrate ist in den letzten 40 Jahren deutlich gestiegen. Aufbauend auf aktuellen Forschungsergebnissen ist es zudem möglich, wirksamere Medikamente zu entwickeln und in der Prävention und Früherkennung neue Wege zu gehen. Deutlich wurde aber auch, dass es jeder Mensch selbst in der Hand hat, das Risiko, eine Krebserkrankung zu entwickeln, zu verringern. So beispielsweise durch einen gesunden Lebensstil, zu dem neben ausreichend Bewegung auch eine ausgewogene Ernährung gehört.
Rückschau zum dritten Kamingespräch "Krebs - Das Geheimnis der Zellen" PDF

 

schatzSind wir Sklaven unserer Gene?
An die 30 Gäste vor allem aus der Wissenschaft diskutierten beim 1. Kamingespräch am 9. Juni 2010 in der Dr. Rainer Wild-Stiftung zum Thema "Personalisierung der Gesundheit". In seinem lebendigen Vortrag gab Prof. Dr. Gottfried Schatz von der Universität Basel einen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der modernen Genetik. Für den Biochemiker, der als Mitentdecker der mitochondrialen DNA gilt, ist der Mensch nicht nur eine biochemische Maschine, die allein durch seine Gene gesteuert wird. Vielmehr sind die Gene das "Grundprogramm", das viele Möglichkeiten bietet. Was den Menschen letztendlich ausmacht, wird von vielen Einflussfaktoren wie Lebensstil, Zufall oder Umwelteinflüssen bestimmt. Moderiert wurde das Kamingespräch von Werner Eckert, Wissenschaftsjournalist und Leiter der Redaktion "Umwelt und Ernährung" des SWR. Lesen Sie mehr auf ScienceBlogs.
Rückschau zum ersten Kamingespräch "Warum wir nicht Sklaven unserer Gene sind"
PDF

 

Die Eröffnungsfeier zu den Kamingesprächen fand am 22. Oktober 2009 auf dem Heidelberger Schloss statt. Sie wurde, wie auch das erste Kamingespräch, in Kooperation mit dem Think-Tank W.I.R.E. durchgeführt. Auf dem Programm standen interessante Vorträge zur Zukunft der Medizin und der Digitalisierung von Gesundheit. Pressemitteilung PDF

01Programm 2. Oktober 2009, Schloss Heidelberg Dr. Arend Oetker, Prof. Dr. Rainer Wild und Dieter Mörlein Frau Beate Weber und Prof. Dr. Rainer Wild Prof. Dr. Rainer Wild und Dr. Arend Oetker
Programm
2. Oktober 2009, Schloss Heidelberg
Dr. Arend Oetker, Prof. Dr. Rainer Wild und Dieter Mörlein Frau Beate Weber und Prof. Dr. Rainer Wild Prof. Dr. Rainer Wild und Dr. Arend Oetker
Dr. Arend Oetker, Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG Dr Stephan Sigrist, Leiter W.I.R.E. Dr. Nina Fefferman, Rutgers University USA Prof. Dr. Dar io Neri, ETH Zürich
Dr. Arend Oetker, Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG Dr Stephan Sigrist, Leiter W.I.R.E. Dr. Nina Fefferman, Rutgers University USA Prof. Dr. Dario Neri,
ETH Zürich
Eric G. Sarasin, Mitglied der Geschäftsleitung Bank Sarasin & Cie AG Frank Niehage, Vorstandsvorsitzender und CEO der Bank Sarasin AG, Deutschland Prof. Dr. Rainer Wild, Dr. Rainer Wild-Stiftung, Heidelberg Fasskeller, Schloss Heidelberg
Eric G. Sarasin, Mitglied der Geschäftsleitung Bank Sarasin & Cie AG Frank Niehage, Vorstandsvorsitzender und CEO der Bank Sarasin AG, Deutschland Prof. Dr. Rainer Wild, Dr. Rainer Wild-Stiftung, Heidelberg Fasskeller, Schloss Heidelberg
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